Pendlerpauschale für Deutschland – Regelungen, Infos und Tipps

Die Pendlerpauschale in Deutschland – alle Informationen und Tipps zur Auszahlung, dem Antrag und Anspruch auf Pendlerpauschale finden Sie hier!

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KFZ-Steuer Rechner

KFZ-Steuer (Quelle: pixabay.com)

Die Pendlerpauschale steht dafür, dass Autobesitzer Geld vom Staat erhalten, wenn Sie den Wagen für den Beruf nutzen. Es geht hier vor allem um die Strecke von der eigenen Wohnung aus bis zum Arbeitsplatz und das ganze wieder zurück. Wie weit die Strecke ist, spielt dabei keine Rolle. Auch nicht, ob man die Strecke mit dem Rad, dem Mofa, der Bahn, dem Auto oder einem öffentlichen Verkehrsmittel auf sich nimmt. So oder so ist jeder Arbeitnehmer ein Pendler, wenn er sich nicht für das Home Office entschieden hat. Die Kosten für den Weg zur Arbeit, können dementsprechend steuerlich abgesetzt werden.

Der kleine Unterschied

Sind Sie mit dem Auto unterwegs, können Sie auch die Pendlerkosten absetzen. Wenn Sie andere Verkehrsmittel wählen, ob nun Motorrad, Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel, ist es so, dass Sie nur bis zu 4500 Euro im Jahr absetzen können. Mehr ist in diesem Fall nicht erlaubt.

So lassen sich die Pendlerpauschalen berechnen

Manche Leute habe es gut und können zur Arbeit laufen. Andere müssen jeden Tag viele Kilometer auf sich nehmen, um zur Arbeit zu gelangen. So kann jemand beispielsweise in Iserlohn leben, aber in der Großstadt Essen einen Job haben. Je nach Stadtteil, beträgt die Entfernung zwischen 70-90 km. Da ist es gut, dass jeder einzelne Kilometer auch abgesetzt werden kann. 30 Cent sind es, die Sie pro Kilometer absetzen können.

Die Berechnung ist also ganz einfach. Neben wir an, es sind 70 km die jeden Tag gefahren werden. Dann brauchen Sie nur noch Ihre Arbeitstage zu nehmen, diese mal 70 nehmen und das mal 0,30 Cent für die Pendlerpauschale. Schon sehen Sie die Summe vor sich, die abgesetzt werden kann.

Die Erstattung der Pendlerpauschale

Die Erstattung als solches findet bei der Pendlerpauschale nicht statt. Das Finanzamt nimmt diese Summe und rechnet diese auf die Steuern an. Hierbei zählt natürlich das gesamte Jahreseinkommen. Der Rest, den eine Person dann noch für die Steuern zahlen muss, fällt dadurch niedriger aus. Dafür muss aber natürlich auch eine Steuererklärung erfolgen. Wie sonst sollte das Finanzamt reagieren können? Diesem muss die Pendlerpauschale vorliegen, um den Vorteil der Steuer anrechnen zu können.

Hier wartet aber gleich der nächste Vorteil. Wer schon lange in seinem Job ist und weiß, dass er diesen auch behalten wird, kann handeln. In dem Fall wenden Sie sich einfach an das Finanzamt und können sich für den Lohnsteuerfreibetrag eintragen lassen. Somit ist Ihr Nettogehalt gleich höher, was natürlich von Vorteil ist.

Immer nur der kürzeste Weg?

Das Finanzamt agiert streng, das weiß man. In der Regel gibt es die Pendlerpauschale nur für den kürzesten Weg und garantiert nicht für die tägliche Fahrt nach der Arbeit in sämtliche Supermärkte, die man noch aufsuchen möchte. Es gibt zwar Ausnahmen, aber diese betreffen weder den Einkauf, noch den Besuch von Freunden, die ein wenig neben dem Arbeitsweg liegen. Die Ausnahmen, die das Finanzamt macht, was den kürzesten Weg betrifft sind die, wenn eine Großbaustelle vorliegt. Wenn Sie dadurch ständig im Stau stehen, dann ist ein Umweg ratsam. In dem Fall brauchen Sie beim Finanzamt nur darzulegen, warum Sie einen Umweg fahren. Es wird eine Notiz beigefügt und schon ist dieses Problem aus der Welt geschaffen.

Ist die Pendlerpauschale immer sinnvoll?

Sicherlich fragen Sie sich jetzt, ob Ihr Weg zur Arbeit immer absetzbar ist. Also das ist er schon, aber ob es sich lohnt, dafür die Pendlerpauschale in Anspruch zu nehmen. Im Grunde lohnt sich jeder Weg, denn alles was Sie dadurch absetzen können, wird Ihnen von der eigentlichen Steuerschuld abgezogen. Also reichen im Grunde auch schon 10 km, die Sie jeden Tag zur Arbeit fahren. Umso mehr es ist, umso besser fällt natürlich auch die Pendlerpauschale aus.

Auch wenn man weniger als 15 km am Tag fahren muss, wenn es um den Arbeitsweg geht, kann sich die Pendlerpauschale lohnen. Vor allem, wenn auch noch andere Dinge von der Steuer abgesetzt werden können. Beispielsweise könnte man die Fortbildung absetzen, die man für den Job auf sich genommen hat. Auch Fachbücher lassen sich von der Steuer absetzen. Wer hier weniger Ahnung hat, kann sich von einem Steuerberater oder einem anderen Berater betreuen lassen, der genau weiß, was alles absetzbar ist. Dies verändert sich fast jedes Jahr, daher wäre der Steuerberater eine gute Adresse.

Für steuerliche Absetzungen gilt immer die jeweilige Situation des Arbeitnehmers. Daher ist ein Berater immer sehr hilfreich, um keine Fehler zu begehen. Nicht nur wegen der Pendlerpauschale, sondern auch wegen mehr. Wenn Sie sich beraten lassen, kann es durchaus sein, dass sich dies sehr positiv auswirkt. Wer gut beraten ist, braucht auch keine Angst vor dem Finanzamt zu haben. Es gibt nun einmal die Steuergesetze und diese können durchaus auch einmal von Vorteil sein, wenn man sich nur damit auskennt!

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